UPWOOD-Veranstaltung in Spanien: Eindrücke

Der nationale Informationstag des UPWOOD-Projekts fand am Donnerstag, den 18. November, an der Polytechnischen Universität von Valencia (Spanien) statt und wurde gleichzeitig über Microsoft Teams gestreamt. Insgesamt nahmen mehr als hundert Personen an der Veranstaltung teil.

Elisa Peñalvo und Javier Cárcel von der UPV eröffneten die Veranstaltung mit der Begrüßung und Vorstellung der Beteiligten und stellten anschließend das UPWOOD-Projekt vor. Elisa Peñalvo sprach über die Hauptziele des Projekts sowie über die Aktivitäten innerhalb der einzelnen Arbeitsbereiche, die das Konsortium durchführt, um diese Ziele zu erreichen. Anschließend übergab sie das Wort an die eingeladenen Experten, um an einer Diskussion am runden Tisch über die berufliche und schulische Ausbildung neuer Lehrlinge im Bereich Holzbau und Energieeffizienz teilzunehmen und ihre unterschiedlichen Standpunkte zum Projekt zu erfahren.

Die erste Expertin, die das Wort ergriff, war Celia Ruiz, eine Vertreterin des Nationalen Kompetenzzentrums für die Verarbeitung und Installation von Holz und Kork. Sie gab ein positives Feedback zu den gezeigten UPWOOD-Lerneinheiten und -Ressourcen und hob besonders die Bedeutung von Energieeffizienz und Umweltschutz in den Berufsausbildungskursen für Holzbau hervor.

Zum anderen sprach Jose Ramón Albiol, Holzbauexperte der UPV, aus dem Blickwinkel der Holzbauforschung und erläuterte einige der neuesten Fortschritte, die in die Berufsausbildung einfließen könnten.

Später erzählte uns Hugo Bilbao, Lehrer eines Berufsausbildungskurses in Tischlerei und Holzbearbeitung des IES Barrutialde BHI, von seinen Kursen und seinem Interesse, neue Inhalte und Lernressourcen in seinen Unterricht einzubringen, da er es für wichtig hält, dass sich die Ausbilder ständig weiterbilden, um ihren Schülern das beste Wissen vermitteln zu können. Die Ressourcen, die im Rahmen des Projekts zur Verfügung gestellt werden, wären in dieser Hinsicht eine große Hilfe. 

Anschließend berichteten Antonio Aznar und Heriberto Nortes von SIDO MADERA, einem Privatunternehmen mit umfassender Erfahrung im Holzbausektor, über die Schwierigkeiten, die sie als Unternehmen, das Auszubildende aufnimmt, bei der direkten Einbindung der Auszubildenden in reale Bauarbeiten haben, da sie in der Regel vorherige Kurse zur Sicherheit am Arbeitsplatz benötigen, und sie denken, dass es interessant sein könnte, diese als Teil der Berufsausbildung zu integrieren. Sie betonten auch, dass es sich um einen wachsenden Sektor handelt, da sie immer mehr Arbeit haben, aber dass es sich um einen Sektor handelt, der ständig aktualisiert wird, da es derzeit hochgradig digitalisierte Prozesse gibt, die eine spezielle Ausbildung in Design und Softwarehandhabung erfordern.

Schließlich wies Celia Ruiz, die die von Lehrern und Unternehmen geäußerten Bedürfnisse notiert hatte, darauf hin, dass sie als nationales Kompetenzzentrum und Teil der öffentlichen Verwaltung in der Lage sei, aktiv auf die Politik einzuwirken, die die Ausbildung vor Ort in den Unternehmen erschwere, und auch auf die Förderung der neuesten Kenntnisse und Technologien in diesem Sektor. In diesem Zusammenhang wies sie darauf hin, dass man auch damit beginne, Kurse mit Virtual-Reality-Simulatoren anzubieten, um die Studenten so gut wie möglich auf die reale Arbeitswelt vorzubereiten, und dass man der Ausbildung der Berufsschüler vertrauen müsse. Sie hält es für sehr interessant, dass das UPWOOD-Projekt sie alle zu diesem Zweck zusammengebracht hat.

Elisa Peñalvo beendete die Veranstaltung, indem sie diese und andere relevante Gedanken, die während des Runden Tisches aufkamen, zusammenfasste und den Zuhörern das Wort gab, um ihre Fragen an die Redner zu stellen, da die meisten von ihnen aus dem Bau- und Ausbildungssektor kamen. Die Veranstaltung endete mit einem guten Gefühl, aber auch mit dem Wunsch, mehr Zeit mit den eingeladenen Experten zu verbringen, die das Projekt aufmerksam verfolgen werden.

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